4-tägiges Intensivseminar aufgeteilt auf 2 x 2 Tage (Modul I & Modul II)

Produktionssteuerung und -management

Produktionsprozesse professionell managen - mit Themenschwerpunkt Kostenreduzierung (mit Produktionsexperten Philipp Dickmann)





Beschreibung

Unternehmen stehen oft unter Druck in der Produktion Ihre Kosten deutlich zu reduzieren. Prozessverständnis und das Wissen um Methoden zur kontinuierlichen Kostenreduzierung sind genauso ausschlaggebend, wie die Wahl der richtigen Steuerungsmethode oder die Kompetenz Störungen systematisch zu vermeiden. Dies und viele Punkte mehr sind das Handwerkszeug um die zentralen Hauptziele wie hohe Flexibilität, Lieferfähigkeit und höchste Qualität zu erreichen.

Inhalt

  • Modul I - Produktionssteuerung
  • Produktion im Trend der Zeit
  • Flexible Produktion
  • Flexible Produktion durch schlanken Materialfluss
  • Effizienz und Kostenreduzierung duch die Steuerung einleiten
  • Verschiedene Praxisteile mit Simulationsspielen
  • Modul II - Prozesse in der Produktion managen
  • Lean Production & das Toyota© Produktionssystem
  • Abwicklung Produktionsmanagement
  • IT in der Produktion
  • Kennzahlen - Controlling

Der Nutzen

Ziel ein kostenoptimales effizientes Produktionssystem zu erreichen - Sie produzieren was der Kunde benötigt. Sie bekommen konkrete Methoden und Vorgehensweisen an die Hand, um eine hohe Flexibilität in den Herstellprozessen, geringe Kostenstrukturen mit geringen Lagerbeständen zu erreichen. Sie erfahren wie Sie Ihre Produktionsprozesse durch Lean-Production Methoden bzw. ihre Auftrags- und Materialsteuerung durch "Tuning" Ihres ERP-Systems optimieren können.

Der Ablauf

Frontalvortrag, Planspiele, Übungen und Praxisbeispiele. Auf Wunsch kann die aktuelle Situation der Teilnehmer einbezogen werden.

TeilnehmerINNEN

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Beschaffung, Logistik und Produktion. Es ist auch für Meister in Produktionsbetrieben, Disponenten und Produktionssteuerer, die ihr Wissen auffrischen oder durch neue Methoden ergänzen wollen geeignet.

    Modul I - Produktionssteuerung
      Produktion im Trend der Zeit
      • Lean Unternehmensstruktur - Fractale Produktion, Focus Factory, Unitstrukturen
      • Wertschöpfungsanteile in der Industrie
      • Trends in der Produktion: Big Data & Industrie 4.0
      • Zielsetzungen bzw. Strategiefindung in der Produktionssteuerung (Strategic Manufacturing Management): Operative Arbeit, Krisenmanagement reduzieren, Kosten optimieren
      Flexible Produktion
      • Grundlegende Steuerungssysteme
      • Entkoppelte Produktion & Produktion im Kundentakt
      • Kundentakt exakt umsetzen – Verschwendung durch Austaktung vermeiden (Heijunka, Leveling)
      • „Durchproduzieren“ - statt blindem Aktionismus
      • Durchlaufzeiten nachhaltig senken, Wiederbeschaffungszeit
      • Dynamische Kapazitätsplanung
      Flexible Produktion durch schlanken Materialfluss
      • Logistiksteuerungsverfahren erfolgreich anwenden (Prognose, Bedarf, Belastung, Bestand)
      • Der Weg zur flexiblen sicheren Lieferkette (Supply Chain)
      • Einführung von Kanban, Just in Time (JIT), Just in Sequence (JIS)
      • Auftragsstart, -überwachung und –controlling
      • Flexibilität in der Materialverfügbarkeit
      • Materialbereitstellungskonzepte/Materialversorgungskonzepte (Ship-to-line, Taxikonzept, Milchwagen (Milkrun) & Trainkonzepte (Zugkonzepte))
      • Von der Arbeitsplatzgestaltung zur professionellen Fabrikplanung mit Wertstromdesign/Volumenstrom
      Effizienz und Kostenreduzierung duch die Steuerung einleiten
      • Störungsarten und deren dynamische Auswirkung (Bullwhip-Effekt, etc.)
      • Der Spagat - Änderungshäufigkeit
      • Bedarfsschwankungen
      • Störungsmanagement
      Verschiedene Praxisteile mit Simulationsspielen
      • Steuerungs-Planspiel – die Praxis simulieren
      • Flexible Produktion & Arbeitsplatzgestaltung
      • Supply Chain Management und Störungen
      • Prozessoptimierung
      • Materialgruppenmanagement: XYZ- Analyse
      Modul II - Prozesse in der Produktion managen
        Lean Production & das Toyota© Produktionssystem
        • Der Lean-Ablauf - das Kochrezept hinter Lean
        • Varianten Reduzieren - Standardisierung
        • Kontinuierliche Verbesserung (Kaizen, KVP)
        • Materialfluss-Kaizen
        • Entropie - Ordnung und Sauberkeit (5S)
        • Rüstzeitoptimierung (SMED)
        • Low Cost Intelligent Automation (LCIA) versus Maschinenkosten
        • Instandhaltung im TPS (Präventive Instandhaltungskonzepte - weiterführende Konzepte)
        • Werkstattfertigung und Fließfertigung
        • Entkoppelte Produktion versus Produktion im Kundentakt, Synchrones Produktionssystem (SPS)
        • Präventive Qualitätskonzepte (Poka Yoke) - Fundiert und pragmatisch Qualitätskosten minimieren
        • Herstellkonzepte: manuelles Fließsystem & Linienfertigung, Werkstattfertigung, Boxenmontage
        • Arbeitsplatzgestaltung und Greifraumoptimierung
        Abwicklung Produktionsmanagement
        • Klassische Qualitätssicherung versus Total-Quality-Management, Six Sigma
        • Qualitätskosten & Teilepreisoptimierung
        • Zeitmanagement (REFA, MTM)
        • Berechnung der optimalen Losgröße
        IT in der Produktion
        • Steuerungstools sinnvoll auswählen und verwenden, Fertigungsfeinsteuerung (MES)
        • Maschinendaten, Maschinendatenerfassung
        • Dateneingabesysteme, automatisierte Buchungen (Barcoding, RFID, etc.)
        • Potenziale durch Simulation
        • IT basierte Layout, Wertstrom- und Fabrikplanung
        Kennzahlen - Controlling
        • Simple aber sehr nützliche Kennzahlen & kleine IT-Tools
        • Kostenstrukturen im Unternehmen
        • Managementkennzahlen in der Produktion (Total Productive Management (TPM) und unbekanntere Lean-Kennzahlen)
        • Gemeinkosten - Prozesskostenrechnung

        Frontalvortrag, Planspiele, Übungen und Praxisbeispiele. Auf Wunsch kann die aktuelle Situation der Teilnehmer einbezogen werden.

        Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Beschaffung, Logistik und Produktion. Es ist auch für Meister in Produktionsbetrieben, Disponenten und Produktionssteuerer, die ihr Wissen auffrischen oder durch neue Methoden ergänzen wollen geeignet.

        Philipp Dickmann

        Philipp Dickmann

        Geschäftsführer lepros GmbH, wissenschaftlicher Leiter, Interimsmanager

        • Turnarroundmanagment, Sanierungen, Kosten- und Prozessoptimierung
        • Trainer, Coach, Berater
        • Industriepraxis seit 1995
        • Autor des Buches "Schlanker Materialfluss", 2. Auflage 10/2008, Springer Verlag
        • Wissenschaftlicher Leiter der Kongressserie "Schlanker Materialfluss", Veranstalter: Bayern Innovativ GmbH (http://www.bayern-innovativ.de/)
        • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bayern Innovativ GmbH
        • VDI "Innovationspreis für Logistik" für ein umfangreiches Lean- und Kanban-Projekt bei der Voith AG
        • Referent für Produktionssteuerung an der TUM am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb)
        • Kaizen-Trainer (Kaizen-Institut, Takeda & Nissan)
        • Institut für Produktionstechnik (ifp), Prof. Millberg
        • Projektleitung zur Werksplanung bei Internationalen Projekten in USA, Asien, Europa, Lat. Amerika (Nokia, Nissan, Voith, etc.)
        • Branchen: Automotive, Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Kunstofftechnik, Verpackung, Medizin, Pharma, Lebensmittel, etc.
        • Studium Physik, Maschinenbau mit Schwerpunkt Produktionstechnik

        Herr Dickmann ist aufgrund seiner Anstellungen in Automobilindustrie (auch Japan), Maschinenbau und Elektrotechnik in Kombination mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten international renommiert. Kunden schätzen seine ungewöhnliche Führungsbegabung, die er in vielfältigsten Krisenmanagement- und Sanierungsfällen unter Beweis gestellt hat. Projektierungen von schlanken Produktionssystemen mit Kanban, hybridem Kanban, Lieferanten-Kanban, durchgängige, flexible Logistik und Produktionsprozesse (Kaizen, Poka Yoke, KVP, Materialfluss-Kaizen, etc.), Lieferantenentwicklung mit Lean und Fabrik- bzw. Materialflussgestaltung von mehrstufigen Produktionsnetzen.

        Seminar als Inhouseseminar

        Vorteil des Inhouse Trainings ist der direkte Bezug zu den internen Prozessen Ihres Unternehmens. Gerne verbindet der Trainer das Inhouse-Seminar mit einer kleinen Werksführung. Wenn möglich, kann im Seminar auf einzelne dieser Themen eingegangen werden. Sie erreichen so einen vergleichbaren Effekt wie bei einem Coaching.

        Seminar nach Maß

        Haben Sie bestimmte Themenschwerpunkte, auf die Sie sich im speziellen oder zusätzlich konzentrieren möchten? Gerne können wir dies mit dem Trainer abstimmen und Ihnen eine maßgeschneiderte Schulung zusammenstellen.

        Workshop-Konzept

        Zudem bieten wir im Rahmen des Seminars kostenneutral unser Workshop-Konzept an. Es enthält eine kurze Analyse im Rahmen eines Firmenrundganges zu Beginn des Seminars und der Erstellung eines groben Projektplans im Rahmen des Seminars .

        Nutzen des Workshop-Konzepts

        Ihre Mitarbeiter können gleich nach dem Seminar mit der Umsetzung beginnen. Durch den bereits erstellten Projektplan ist klar definiert – „wie die Umsetzung angegangen werden kann“.

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